Führerschein – Führerscheinklasse B

Für viele führt mit 18 Jahren kein Weg am Führerschein der Klasse B vorbei. Der PKW Führerschein ist für viele ein wichtiger Schritt, sich vom Elternhaus abzukoppeln und künftig auf eigenen Beinen zu stehen.

Hinzu kommt, dass die Fahrerlaubnis heutzutage bei vielen Arbeitgebern Voraussetzung ist um in ein Beschäftigungsverhältnis eintreten zu können. Die Befähigung Kraftfahrzeuge zu führen kann somit den Start ins Berufsleben drastisch erleichtern.

Das Mindestalter für den Erwerb der Führerscheinklasse B liegt bei 18 Jahren. Seit 2011 ist auch der Erwerb mit 17 Jahren (BF17) im Rahmen des begleitenden Fahrens möglich.

Die Anmeldung bei der Behörde ist frühestens mit 17 ½ Jahren respektive (BF17) mit 16 ½ Jahren möglich. Die theoretische Prüfung darf frühestens drei Monate vor Erreichen des Mindestalters bei der Prüfstelle abgelegt werden.

Der Führerschein der Klasse B ist unbefristet gültig. Allerdings besteht seit 2013 eine 15-jährige Umtauschpflicht. Hierbei muss (ähnlich wie beim Personalausweis) lediglich die Führerscheinkarte erneuert werden. Eine erneute Prüfung ist nicht erforderlich.

Was darf ich mit der Führerscheinklasse B fahren?

Kraftfahrzeuge – ausgenommen Kraftfahrzeuge der Klassen AM, A1, A2 und A mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 3500 kg, die zur Beförderung von nicht mehr als acht Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg oder mit Anhänger über 750 kg zulässiger Gesamtmasse, sofern die zulässige Gesamtmasse der Kombination 3500 kg nicht übersteigt und im Inland dreirädrige Kraftfahrzeuge, im Falle eines Kraftfahrzeuges mit einer Motorleistung von mehr als 15 kW jedoch nur, soweit der Inhaber der Fahrerlaubnis mindestens 21 Jahre alt ist. Mindestalter:18 Jahre (17 Jahre für Teilnehmer am „Begleitenden Fahren mit 17“)

Eingeschlossen Klassen AM und L

Theoretischer Unterricht

Grundsätzlich muss unterschieden werden zwischen Fahrschülern, die ihren ersten Führerschein machen und denen, die eine vorhandene Fahrerlaubnis erweitern. Die Theorie ist unterteilt in den Grundstoff für alle Klassen (der dann für „Erweiterer“ immer verkürzt wird) und den so genannten klassenspezifischen Stoff.

Als Ersterwerber müssen insgesamt 12 Grundthemen und 2 klassenspezifische Themen zu je 90 Minuten absolviert werden.

Bei Erweiterung verkürzt sich die Theorie um 6 Grundthemen.

Praktische Ausbildung

Die Führerscheinausbildung sieht eine Grund-, Aufbau- und Leistungsstufe vor. Danach erfolgen die sogenannten Sonderfahrten. Diese sind vom Gesetzgeber vorgeschrieben und dürfen erst gegen Ende der Ausbildung absolviert werden.

Was sind Sonderfahrten?

In den achtziger Jahren wurden die Sonderfahrten in Deutschland eingeführt. Die Unfallzahlen der Fahranfänger sind besonders auf Autobahnen, Landstraßen und in den Nachtstunden überdurchschnittlich hoch; dort passieren auch die folgeschwersten Unfälle. Sonderfahrten sind nicht dazu da, Mängel der Grundausbildung zu korrigieren sondern sind spezielle Fahrten, mit speziellem Inhalt, die vom Fahrschüler höchste Konzentration und die Beherrschung des Fahrzeuges und des Verkehrs erfordern, sofern sie ordentlich durchgeführt werden.

Als Sonderfahrten gelten:

Überlandfahrt
5 mal 45 Minuten

Autobahnfahrt
4 mal 45 Minuten

Nachtfahrt
3 mal 45 Minuten

Diese Fahrten müssen infolge dem AaSoP (Amtlich anerkannter Sachverständiger oder Prüfer) schriftlich bestätigt werden.

Prüfung

Nach der Absolvierung der Sonderfahrten nähern wir uns der Prüfungsstufe und bereiten uns gezielt auf die praktische Prüfung zu. Je nachdem wie sicher sich der Fahrschüler fühlt und anhand der Fehlerhäufigkeit wird noch die eine oder andere Fahrstunde gefahren. In der Prüfungsvorbereitung werden gezielt Prüfungssimulationen trainiert.

Die anschließende praktische Prüfung dauert ungefähr 45 Minuten.


Ihr wollt mit uns ans Ziel?

Dann wartet nicht länger. Wir freuen uns euch auf diesem Weg begleiten zu dürfen.